{"id":383,"date":"2013-11-12T23:20:17","date_gmt":"2013-11-12T22:20:17","guid":{"rendered":"http:\/\/localhost\/wordpress\/?p=383"},"modified":"2017-01-26T12:31:03","modified_gmt":"2017-01-26T11:31:03","slug":"grundsaetzliches-zum-training-der-unterarmkraft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.target10a.com\/magazin\/2013\/11\/12\/grundsaetzliches-zum-training-der-unterarmkraft\/","title":{"rendered":"Grunds\u00e4tzliches zum Training der Unterarmkraft"},"content":{"rendered":"<p>Die mit gro\u00dfem Abstand wichtigste Kraftkomponente beim Sportklettern ist nat\u00fcrlich die Maximalkraft in den Fingern. Die Muskulatur daf\u00fcr befindet sich im Unterarm (und nicht in den Fingern selbst \u2013 wie f\u00e4lschlicherweise manchmal geglaubt wird) .<\/p>\n<p>Prinzipiell gibt es f\u00fcnf <a href=\"https:\/\/www.target10a.com\/magazin\/2016\/01\/24\/die-verschiedenen-griffarten-beim-klettern\/\">verschiedene Griffformen<\/a>, welche die Muskulatur im Unterarm unterschiedlich beanspruchen:<\/p>\n<ul>\n<li>h\u00e4ngende Griffe, oder auch \u201eOffene Handpositionen\u201c (meist L\u00f6cher, aber auch an Leisten)<\/li>\n<li>halb offene Griffe (halb h\u00e4ngend, halb aufgestellt)<\/li>\n<li>Sloper<\/li>\n<li>Zangen<\/li>\n<li>halb oder komplett aufgestellte Finger &#8211; auch Crimp oder Half Crimp (Leisten)<\/li>\n<\/ul>\n<p>Jede Kategorie hat dann noch diverse Einzelgriffformen, wie 2-Fingerloch, 3 -Fingerleiste, mehr oder weniger flache Sloper, schmale Zangen \u2013 breite Zangen.<\/p>\n<p>Die Griffe dieser f\u00fcnf Kategorien kommen in der Praxis (am Fels) nat\u00fcrlich auch oft in Kombinationen vor. Wie z.B. eine Zangen-Leisten Kombination oder ein absch\u00fcssiges 3-Fingerloch, das dann eine Loch-Sloper Kombination w\u00e4re.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich wird die Unterarmkraft beim Klettern und Bouldern selber trainiert. Allerdings gibt es gerade beim Sportklettern wenige Situationen wo eine maximale Belastung der Muskulatur auftritt und dann auch nur an ein paar wenigen Griffen. Wenn man dabei an seine Routen im Frankenjura denkt, hat man oft viele Z\u00fcge die mehr oder weniger leicht zur Crux der Tour f\u00fchren, wo dann meist an einem einzigen Griff eine maximale Belastung der Muskulatur gefordert ist! Der Rest ist dann oft nur Vorgepl\u00e4nkel oder Ausdauer!<\/p>\n<p>Beim Bouldern ist das nat\u00fcrlich etwas anderes und die Maximalkraft ist deutlich h\u00e4ufiger gefordert. Aber auch hierbei nicht durch das ganze Repertoire an Griffm\u00f6glichkeiten.<\/p>\n<p>F\u00fcr uns Franken entsteht daher oft die Situation, dass man sich im Winter beim Bouldertraining eine gute Zangenkraft holt, da diese Griffform am Plastik relativ h\u00e4ufig vorkommt, aber L\u00f6cher leider deutlich vernachl\u00e4ssigt werden. Drau\u00dfen holt man sich dann zwar so langsam die Kraft f\u00fcr die L\u00f6cher zur\u00fcck, aber die Zangenkraft leidet mehr und mehr, da Sinters\u00e4ulen recht rar bei uns sind.<\/p>\n<p>Um gezielt etwas f\u00fcr seine Griffkraft zu tun, ist es nat\u00fcrlich gut an so vielen verschiedenen Griffen aller Kategorien wie m\u00f6glich zu trainieren. Bei der Kategorie der aufgestellten Leisten ist aber Vorsicht geboten. Das Training daran entweder komplett weglassen oder nur sehr bedacht einsetzen wegen der hohen Verletzungsgefahr f\u00fcr die Ringb\u00e4nder!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die mit gro\u00dfem Abstand wichtigste Kraftkomponente beim Sportklettern ist nat\u00fcrlich die Maximalkraft in den Fingern. 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