Beastmaker: Befestigung mit Reepschnüren

Die etwas andere Trainingsboard-Befestigung

In diesem Artikel wird beschrieben, wie du ein beastmaker Trainingsboard so präparierst, dass du es alleine an Reepschnüren aufhängen kannst. Natürlich stabil, so dass das Board nicht nach vorne oder hinten weg kippt!

Was du dazu benötigst: Ein beastmaker 2000 (geht aber auch mit einem 1000er), zwei Reepschnüre mit ca. 90cm Länge, einen Bohrer mit 6 bis 8mm Durchmesser (je nach Stärke der Reepschnüre), etwas Geduld und weil es dann viel schöner ist, noch ein Bier.

beastmaker 2000
beastmaker 2000
Weils dann schöner geht: Hefeweizen
Weils dann schöner geht: Hefeweizen
Position der Bohrungen
Position der Bohrungen

Schritt 1 – Trainingsboard bohren

Eine gute Stelle dafür ist unterhalb des 35° Slopers, direkt unter der inneren Kante, wo dann die Reepschnüre drüber laufen können. So können alle Griffe es beastmakers weiterhin benutzt werden.

Für eine 4mm Starke Reepschnur verwendest du einen 6mm Bohrer.

Reepschnüre vorbereiten
Reepschnüre vorbereiten

Schritt 2 – Reepschnüre vorbereiten

Bevor du die Schnüre durch das Board fädelst, bereitest du diese mit einem Sackstich am einen Ende und einem Kreuzschlag (etwa 4 cm nach dem Sackstich) vor.

Der Kreuzschlag verhindert ein durchrutschen der Reepschnur. Dabei ist es jetzt schon wichtig die Größen und Abstände einzuhalten! Idealerweise schauen beide Reepschnüre danach identisch aus.

Die Schlaufe des Sackstiches sollte ca. 4 cm lang sein. Vom Ende der Schlaufe bis zum Sackstich sind 13 cm ein gutes Maß, um ein stabiles Hängen des Boards hinzubekommen.

Reebschnüre durch das Board fädeln
Reepschnüre durch das Board fädeln

Schritt 3 – Reepschnüre durch das Board fädeln

Der dritte und einfachste Schritt: Fädel die Schnüre von hinten durch die Bohrungen des beastmakers.

Den richtigen Abstand von ca. 8cm halten
Den richtigen Abstand von ca. 8cm halten

Schritt 4 – Sackstich in das zweite Ende der Reepschnur knoten

Jetzt musst du in einem sehr genauen Abstand von 8cm wieder einen Sackstich knoten. An dessen Schlaufe hängst du dann das Trainingsboard an einem Karabiner oder Haken auf. Die Länge dieser Schlaufe ist daher nicht ganz so wichtig. Aber auch hier solltest du beide Schnüre gleich lang knoten!

Schlaufen verbinden
Schlaufen verbinden

Schritt 5 – Schlaufen verbinden

Zuletzt fädelst du die vorderen Schlaufen durch die hinteren Schlaufen und das Board ist fertig zum Aufhängen!

Allerdings kann noch etwas Feintuning nötig sein, um das Board beim Aufhängen in einer schönen, stabilen Position zu halten. Hier sind die Abstände der drei Knoten und die Größe der hinteren Schlaufe entscheidend!

Umso länger der hintere Teil der Reepschnur ist, (vom Kreuzschlag bis zum Ende der Schlaufe) desto geneigter dürfte das Board hängen. Die Griffe werden also positiver bzw. leichter zu halten.

Im Gegenzug kannst du das Board mit einem kürzeren hinteren Teil der Reepschnur steiler stellen, wenn die Herausforderung gesteigert werden soll!

Beispiel: Linebreaker BASE

Das gleiche Prinzip lässt sich auch auf einige andere Trainingsboards anwenden: Hier als Beispiel unser Linebreaker BASE:

Linebreaker "AIR"BASE
Linebreaker „AIR“BASE

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9 Gedanken zu „Beastmaker: Befestigung mit Reepschnüren

  • 25. Mai 2020 um 13:19
    Permalink

    Danke für die Anleitung. Das Board hängt wirklich erstaunlich stabil. Allerdings nur, wenn man immer parallel die gleichen Griffe greift. Durch die recht weit innen angebrachten Reepschnüre stellt sich das Board schräg, wenn man z.B. die 4 Fingerleiste außen und das 2 Fingerloch innen greift. Ich überlege daher zwei weitere Löcher relativ weit außen zu bohren.
    Generell funktioniert die moblie Aufhängung recht gut. Ein an die Wand montiertes Board ist natürlich deutlich angenehmer zum trainieren. Insbesondere wenn man auch Klimzüge oder ähnliches daran macht, da es hierbei schaukelt und man recht schnell aus weniger guten Griffen rausrutscht. Es ist aber eine gute Lösung , wenn die Möglichkeit der festen Montage fehlt, oder wenn man sein Board mobil möchte.

    Antwort
  • 3. Mai 2020 um 10:26
    Permalink

    Denkst du es würde auch Sinn machen das Loch bei der Vertiefung im Zweifingerloch (in der Mittelreihe) zu bohren? Das würde wahrscheinlich für noch mehr Stabilität sorgen, oder?

    Viele Grüße!

    Antwort
    • 6. Mai 2020 um 11:29
      Permalink

      Dann würdest du aber vermutlich den sehr wichtigen 35° Sloper mit der Reepschnur blockieren. Das wäre nichts für mich!
      So wie oben gemacht hängt das Board auch erstaunlich stabil!

      Viele Grüße
      Christoph

      Antwort
    • 23. Juni 2021 um 18:43
      Permalink

      Hallo, wo würden Sie den Linebreaker Pro anbohren um die Reepschnüre zu befestigen?
      Gruß Max

      Antwort
      • 24. Juni 2021 um 13:47
        Permalink

        Entweder ziemlich mittig, links und rechts neben der Sloper-Bar. Also unter dem „L“ von der Lineberaker Lasergravur. Oder weiter außen, zwischen dem 45° und 40° Sloper.

        Kommt halt ein bissen drauf an, welche Sloper einem besonders wichtig sind und diese eben nicht durch die Reepschnur gestört werden.

        Antwort
  • 31. Mai 2019 um 16:34
    Permalink

    Ist das Ganze einigermaßen stabil oder lappelt das beim ranhängen hin und her?

    Antwort
    • 2. Juni 2019 um 13:46
      Permalink

      Ich finds erstaunlich stabil!

      Antwort
  • 19. Juli 2018 um 14:32
    Permalink

    Servus!

    Wo würdest du das Linebreaker Base bohren?
    Unter den 32,5° Slopern? Oder ist da zu wenig Speck für ne Bohrung?
    Das Air ist mir etwas zu hart.

    Viele Grüße!

    Antwort
    • 23. Juli 2018 um 23:22
      Permalink

      Ja! Und zwar das die Schnur zur Kante vom 22,5° Sloper verläuft! Oder zur Kante von den Henkeln.

      Viele Grüße

      Antwort

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